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franz.K Reutlingen, 04.07.2009

Jiha. Endlich wieder live spielen, endlich wieder auf die großen Bretter, endlich wieder Menschen zum Tanzen bringen… Genau ein Jahr nach unserem GROßEN Durchbruch als Vor-Vor-Vor-Vor Band der Itchys aus Eislingen an der Fils auf dem Ku-RT Festival 08, sollte nun wieder in der Heimat gerockt werden was das Zeug hält. Diesmal jedoch nicht Open-Air, sondern in den heiligen, neu renovierten Hallen des franz.K. Da es eigentlich für so 'ne kleine Band wie uns relativ unmöglich ist, da zu spielen und einen Veranstalter zu finden, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, einfach ALLES selber zu organisieren. Wir waren quasi Veranstalter, Booker, Kartenverkäufer, Werbung-Macher und Band in einem. Haben uns schon überlegt, unsere eigene Veranstaltungsfirma zu gründen. Scarlet Booking Agency vielleicht… Mhm, naja, ich schweife ab. Wir haben es also geschafft, für diesen Gig 2 der besten Bands aus Ba-Wü nach Reutlingen zu entführen, sie unter Drogen zu setzten und dann ohne eigenen Willen vor euch auftreten zu lassen. Und das Ganze ohne Gage. =)

Die Vorfreude war also schon riesig. Perfekt vorbereitet auf den Gig, da wir das Set ungefähr gefühlte 100mal durchgespielt haben, trafen wir uns bei herrlichem Kaiserwetter um 15:00Uhr vor der Basis, auch Proberaum genannt, in P-Town.
Heute sollte es einige Premieren geben. Zum einen ist der Edel-Fan und Guuuuteeee- Launeeeee-Vertreter Mathias „das hängende Lid“ Schäfer zum ersten offiziellen Scarlet Drawl-Roadie befördert worden und gehört damit ab jetzt zur „Familia“. Jetzt muss er also offiziell immer da sein, wenn es irgendwas zu schleppen, aufzubauen, abzubauen und aufzuräumen gibt. Seine Hauptaufgabe bestand heute darin, der Band während des Auftritts die Harken hin und her zu tragen und RICHTIG zu stimmen. Zum anderen sollten heute viele nie zuvor gehört Lieder dem Volke vorgetragen werden.

Als wir dann gegen 16:00Uhr im franz.K ankamen, wurde gleich damit angefangen, über die riesige Bühne zu stauen, vor Vorfreude zu sabbern, das Equipment aufzubauen und alles zu verkabeln. Danach dann das übliche Soundgechecke bis alle zufrieden waren. Was wir nun antrafen, überstieg unsere kühnsten Träume. Wir betraten den Backstageraum oder besser Backstage-Wellness-Bereich. Ein großer Raum mit Spiegeln über die ganze Breite und so kleinen Lichtern an der Seite, Internetzugang, Telefon und ein Bad mit Dusche. Dort wurde dann gleich ausgiebig damit begonnen, das Revier zu markieren. Fühlten uns wie Mariah Carey und haben uns daraufhin entschlossen Interviews nur noch im Liegen zu geben.

Nachdem nun alles gebührend bestaunt worden war, ging es zum Essen ins Nepomuk. Vielen Dank noch mal an das ganze Team. Hat alles riesig geschmeckt und war ein super Service. Gegen 19:30Uhr trafen dann auch unsere werten, in gelb schimmernden Kollegen Muckel, Joe, Lui und Lugge, vom Volksmund auch TOS genannt, ein. Somit fehlte nur noch Split. Die hatten heute nämlich noch nen Gig in Biberach um 17:00Uhr und kamen da ganz schlecht weg und trafen deshalb erst gegen 21:30Uhr ein. Wurde dann alles ganz schön hektisch - und Sorry nochmals an alle, die so lang auf die Bands warten mussten. Gegen 22 Uhr konnte dann aber Split beginnen und heizte schon sehr gefällig ein. Nach den letzten Klängen von „the letter R stands for“ - übrigens ein Weltklasse-Lied - hieß es für uns Stage-Time. Und das heißt, es wird ernst und das heißt, jetzt steigt die Aufregung. Also alles auf die Bühne geschmissen, verkabelt und los geht’s. Noch kurz in das Stage-Outfit geworfen und dann in weißen Schuhen auf die Bühne gestolpert.

Was dann vor der Bühne abging, war wirklich wieder absolut genial. Es wurde getanzt, gesungen, gepogt und wir hatten echt das Gefühl, dass die vielen neuen Lieder den Menschen vor uns gefallen. Es ging eigentlich auch fast alles gut, auch Neu-Roadie Matze „mäh“ Schäfer machte einen preisgekrönten Job. Nur einmal ließ er sich wohl zu sehr von den zahlreichen weiblichen Fans in der ersten Reihe ablenken und stimmte die Gitarre des Sängers auf einen gefühlten Drop Gis. Man kann sich vorstellen, wie das klang.

Nach einer Zugabe, die diesmal zur Überraschung aller nicht Sunny Day hieß, ging’s dann wieder Backstage, wo die T-Shirts erst mal ausgewunden, in Tetrapacks abgefüllt und konserviert wurden. Wer weiß wofür man den noch gebrauchen kann.
Dann noch bei TOS zugeschaut, das Angebot der Freigetränke ausgenutzt und jedem Anwesenden persönlich Dank ausgesprochen.

Der Abend wurde dann noch ganz gemütlich bei einer Runde Flunki-Ball im Proberaum beendet.

Danke nochmals an alle, die sich am Samstag ins franz.K verirrt haben oder aus freiem Willen und ganz bewusst dort mit uns feierten. Ihr seid die Besten.

Es grüßt immer noch verzückt die Band Deines Vertrauens
Scarlet Drawl - Nur für Dich, Alta!

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